Brain Fog · Reizbarkeit · Ängstlichkeit · Konzentrationsprobleme
Du reagierst empfindlicher.
Dein Kopf fühlt sich manchmal „wie in Watte“ an.
Und du erkennst dich selbst nicht ganz wieder.
Biochemischer Hintergrund
Östrogen und Progesteron beeinflussen zentrale Neurotransmitter:
- Serotonin (Stimmung)
- Dopamin (Antrieb & Fokus)
- GABA (Stressregulation)
Schwankungen in der Prä- und Perimenopause können dieses Gleichgewicht verändern.
Das ist real.
Aber es ist nicht die einzige Erklärung.
Wichtige Differenzialdiagnose
Ähnliche Symptome können auftreten bei:
- Depression
- Angststörungen
- Schilddrüsenfunktionsstörungen
- Eisenmangel
- Vitamin-B12-Mangel
- chronischer Überlastung
Deshalb gilt:
Neu auftretende oder ausgeprägte Beschwerden gehören ärztlich abgeklärt.
Therapieoptionen
Lebensstil-Basis
- Schlafstabilisierung
- Blutzuckerregulation
- Bewegung
- Stressmanagement
Phytopharmaka
- Johanniskraut (standardisierte Arzneimittel-Extrakte)
→ nur nach ärztlicher Rücksprache (Wechselwirkungen!)
Hormontherapie
Bei ausgeprägter Symptomatik kann eine ärztlich begleitete HRT (bioidentisches Estradiol/Progesteron) erwogen werden.
Individuelle Nutzen-Risiko-Abwägung ist entscheidend.

